++ 07.10.2020-Information zur 7.SARS-CoV2-Infektionsschutzverordnung ++

Liebe Mitglieder ,

hier zur Kenntnis im Anschluss die Änderungen und Anpassungen der 6.Infektionsschutzverordnung.

Die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Corona-Beschränkungen und des Verhaltens der Bevölkerung haben -noch- keine weiteren , verschlimmernden Auswirkungen auf unseren Sportbetrieb.

Darüber sind wir froh, nehmen dies aber zum Anlass , noch einmal auf die Hygieneregeln und das Verhalten im Sportbetrieb aufmerksam zu machen.

Wir möchten verhindern, dass das sich langsam einschleichende „Fehl-Verhalten“ auf den Sport übertragen wird, und unsere /eure Bemühungen,  den Sport wieder ausüben zu können, wieder zunichte gemacht werden.

Die beigefügten Informationen betreffen zwar das private Leben unserer Mitglieder, wir möchten  dies aber gerne als „Weckruf“ verstehen, dass sich unsere Mitglieder wieder an die immer noch geltenden Regeln halten!!“

Änderungen durch die 7. Verordnung

Aufgrund der zunehmenden Infektionen mit SARS-CoV-2 hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dilek Kalayci, die siebte Änderung der Infektionsschutzverordnung beschlossen.

Die Infektionsschutzverordnung beinhaltet folgende Änderungen:

Im öffentlichen Raum im Freien wird die Personenzahl in der Zeit zwischen 23 und 6 Uhr auf fünf gleichzeitig anwesende Personen aus unterschiedlichen Haushalten oder Personen aus zwei Haushalten beschränkt.

Private Veranstaltungen und private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen mit mehr als zehn Personen sind verboten.

Verkaufsstellen im Sinne des Berliner Ladenöffnungsgesetzes sind in dieser Zeit zu schließen, Tankstellen dürfen während dieser Zeit Ersatzteile für Kraftfahrzeuge, soweit dies für die Erhaltung oder Wiederherstellung der Fahrbereitschaft notwendig ist, sowie Betriebsstoffe anbieten.

Apotheken dürfen während dieser Zeit Arzneimittel abgeben und apothekenübliche Waren abgeben.

Die geänderte Infektionsschutzverordnung tritt einen Tag nach der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Berlin (am Samstag, den 10. Oktober 2020) in Kraft. Sie finden diese dann auf: berlin.de/corona/

6. SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Vom 29. September 2020

Aufgrund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385) geändert worden ist, verordnet der Senat:

Artikel 1: Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23. Juni 2020 (GVBl. S. 562), die zuletzt durch Verordnung vom 1. September (GVBl. S. 667) geändert worden ist, wird wie folgt neu gefasst:

1. Teil - Grundsätzliche Pflichten, Schutz- und Hygieneregeln

§ 1 Grundsätzliche Pflichten

(1) Jede Person ist angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering zu halten.

(2) Bei Kontakten zu anderen Menschen, einschließlich aller Zusammenkünfte und Veranstaltungen auch im privaten Bereich, ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht, sofern eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern nach den Umständen nicht zu vermeiden ist, insbesondere

1. 2. 3.

4. wegen der baulich bedingten Enge notwendigerweise von mehreren Personen zeitgleich zu nutzender Räumlichkeiten, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kraftfahrzeugen oder

5. wenn ein Hygienerahmenkonzept nach § 2 Absatz 3 ausnahmsweise eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern vorsieht und andere Maßnahmen zur Gewährleistung des Infektionsschutzes vorhanden sind.

(3) Absatz 1 und 2 gelten nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, Angehörige des eigenen Haushalts und für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.

§ 2 Schutz- und Hygienekonzept

(1) Die Verantwortlichen für Veranstaltungen, Projekte und Maßnahmen sowie für Vereine, Sportstätten haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Für Veranstaltungen im privaten Bereich gilt unbeschadet Satz 1 die Pflicht zur Erstellung eines individuellen Schutz- und Hygienekonzeptes und dessen Vorlage auf Verlangen bei mehr als 50 zeitgleich anwesenden Personen.

(2) Bei der Erstellung des Schutz- und Hygienekonzepts sind die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz in ihrer jeweiligen Fassung und die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden zu berücksichtigen. Wesentliche Ziele der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl, die Steuerung des Zutritts und die Vermeidung von Warteschlangen sowie die ausreichende Belüftung im geschlossenen Raum. Ein weiteres wesentliches Ziel der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen ist die Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung durch geeignete Maßnahmen. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen.

(3) Näheres zu den Anforderungen an das Schutz- und Hygienekonzept einschließlich Vorgaben zu Auslastungsgrenzen oder Zutritts- und Besuchsregelungen kann die jeweils zuständige Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept bestimmen.

(4) Absatz 1 bis 3 gilt nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2 und 3.

§ 3 Anwesenheitsdokumentation

(1) Über § 2 hinaus haben die Verantwortlichen für

  1. den Sportbetrieb in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, in Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen und für sportbezogene und ähnliche Freizeitangebote sowie für den Sportbetrieb im Freien nach § 5 Absatz 7 Satz 1 Buchstabe b) bis g) und

eine Anwesenheitsdokumentation zu führen, soweit geschlossene Räume betroffen sind und es sich im Falle der Nummer 2 nicht ausschließlich um die Abholung von Speisen oder Getränken handelt. Für Veranstaltungen und Zusammenkünfte im privaten Bereich gilt die Pflicht zum Führen einer Anwesenheitsdokumentation bei mehr als zehn zeitgleich anwesenden Personen, die nicht in einem Haushalt leben. Die Verantwortlichen für Veranstaltungen haben eine Anwesenheitsdokumentation auch zu führen, soweit die Veranstaltung ganz oder teilweise im Freien stattfindet. Die Verantwortlichen für Gaststätten haben eine Anwesenheitsdokumentation auch zu führen, soweit Speisen oder Getränke im Freien serviert oder im Wege der Selbstbedienung zum Verzehr im Bereich der genehmigten Außengastronomie abgegeben werden.

(2) Die Anwesenheitsdokumentation darf ausschließlich zum Vollzug infektionsschutzrechtlicher Vorschriften, insbesondere zur Kontaktnachverfolgung genutzt werden und muss die folgenden Angaben enthalten:

  1. Vor- und Familienname,
  2. Telefonnummer,
  3. Bezirk oder Gemeinde des Wohnortes oder des Ortes des ständigen Aufenthaltes
  4. vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse,
  5. Anwesenheitszeit und
  6. Platz- oder Tischnummer, sofern vorhanden.

Die Anwesenheitsdokumentation nach Satz 1 ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern. Die Anwesenheitsdokumentation ist den zuständigen Behörden zur Kontrolle der Verpflichtungen nach Absatz 1, 3 und 4 auf Verlangen zugänglich zu machen. Darüber hinaus ist den zuständigen Behörden auf Verlangen die Anwesenheitsdokumentation auszuhändigen oder ihnen auf sonstige geeignete Weise der Zugriff zu ermöglichen, wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutzgesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten.

(3) Anwesende Personen wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Gäste, Besucherinnen und Besucher, Kundinnen und Kunden oder Nutzerinnen und Nutzer sind verpflichtet, die Angaben nach Absatz 2 Satz 1 vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.

(4) Die Verantwortlichen im Sinne des Absatz 1 haben anwesenden Personen, die unvollständige oder offensichtlich falsche Angaben machen, den Zutritt oder den weiteren Verbleib zu verwehren.

(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2 und 3.

§ 4 Mund-Nasen-Bedeckung

(1) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen

  1. in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen, soweit sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten; dies gilt auch bei geschlossenen Gesellschaften in Gaststätten oder sonstigen für Feierlichkeiten angemieteten Räumlichkeiten,
  2. in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung,
  3. von Beschäftigten und Besucherinnen und Besuchern in Büro- und Verwaltungsgebäuden, sofern sie sich nicht auf einem festen Platz aufhalten und der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann und
  4. in Aufzügen.

(2) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist von Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne von Artikel 8 des Grundgesetzes und Artikel 26 der Verfassung von Berlin zu tragen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach Satz 1 gilt unbeschadet von Absatz 3 nicht für Teilnehmerinnen und Teilnehmer

1. an Versammlungen mit nicht mehr als insgesamt 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, sofern diese auf gemeinsames Skandieren und Singen sowie Sprechchöre verzichten oder

2. an Versammlungen, die als Aufzug unter ausschließlicher Nutzung von Fahrzeugen durchgeführt werden.

(3) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist eine aus handelsüblichen Stoffen hergestellte, an den Seiten eng anliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Die Mund Nasen Bedeckung ist so zu tragen, dass Mund und Nase so bedeckt werden, dass eine Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen oder Sprechen vermindert wird.

(4) Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für

  1. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  3. Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen, die mindestens die in Absatz 3 niedergelegten Anforderungen erfüllen, die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel und Aerosole bewirkt wird oder
  4. Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

(5) Über Absatz 4 hinausgehende Ausnahmen können in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept nach § 2 Absatz 3 bestimmt werden.

§ 5 Weitere Hygiene- und Schutzregeln für besondere Bereiche

(1) In geschlossenen Räumen darf gemeinsam nur gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung nach § 2 Absatz 3 festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. Satz 1 gilt nicht für in § 1 Absatz 3 genannte Personen.

(2) (3) (4)

(5) Auf Veranstaltungen sind die Bestuhlung und Anordnung der Tische so vorzunehmen, dass zwischen Personen, die nicht unter die Ausnahme des § 1 Absatz 3 fallen, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird oder ein ausreichender Infektionsschutz durch andere Schutzmaßnahmen oder Schutzvorrichtungen zur Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel gewährleistet werden kann. Abweichend von Satz 1 sowie § 1 Absatz 2 Satz 1 dürfen Gruppen von bis zu sechs Personen mit weniger als 1,5 Metern Abstand untereinander platziert werden. Bei Veranstaltungen im Freien kann der Mindestabstand nach Satz 1 unterschritten werden, sofern der Schutz vor Tröpfchen-infektionen und Aerosolen sichergestellt ist.

(6)

(7) In Gaststätten und Schankwirtschaften dürfen Speisen und Getränke nur an Tischen sowie sitzend an Theken und Tresen verzehrt werden. Die Bestuhlung und Anordnung der Tische ist so vorzunehmen, dass zwischen Personen, die nicht unter die Ausnahme des § 1 Absatz 3 fallen, ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Abweichend von Satz 2 sowie § 1 Absatz 2 Satz 1 dürfen Gruppen von bis zu sechs Personen mit weniger als 1,5 Metern Abstand untereinander an einem Tisch sitzen. Im Freien kann der Mindestabstand nach Satz 2 unterschritten werden, sofern der Schutz vor Tröpfcheninfektionen und Aerosolen sichergestellt ist. Im Abstandsbereich dürfen sich keine Personen aufhalten. Ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime ist sicherzustellen. Die Sätze 1 bis 6 gelten auch bei geschlossenen Gesellschaften in Gaststätten oder sonstigen für Feierlichkeiten angemieteten Räumlichkeiten

(8) Sport darf vorbehaltlich des Satzes 2 nur kontaktfrei und unter Einhaltung der Abstandsregelungen nach § 1 Absatz 2 erfolgen. Soweit es für die reine Sportausübung zwingend erforderlich ist, gilt die Beschränkung des Satz 1 nicht:
a) für den Personenkreis gemäß § 1 Absatz 3,
b) für Kaderathletinnen und -athleten, Bundesligateams und Profisportlerinnen und Profisportler,
c) für Mannschafts- und Gruppensport in festen Trainingsgruppen von höchstens 30 Personen einschließlich des Funktionsteams,
d) für Kampfsport in festen Trainingsgruppen von höchstens 4 Personen zuzüglich des Funktionsteams, wobei sich die Zahl der insgesamt zulässigen Trainingsgruppen nach der Vorgabe für die genutzte Sportanlage richtet,
e) für feste Tanz- und andere Sportpaare,
f) für die sportliche Nutzung von Segel- und Ruderbooten sowie Kanus, mit Ausnahme von Drachenbooten,
g) für Trainerinnen und Trainer sowie Sportlerinnen und Sportlern, soweit sie eine für die Sportausübung notwendige Hilfestellung leisten.

Die Verantwortlichen sind verpflichtet vor Beginn der Sporteinheit auf die Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts nach § 2 Absatz 1 hinzuweisen und für dessen Umsetzung Sorge zu tragen. Regelungen über den Sport an öffentlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft, an Einrichtungen der Berufsbildung sowie als studienbezogener Lehrbetrieb der Hochschulen gehen diesem Absatz vor.

(9) Der sportliche Wettkampfbetrieb ist zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Zuschauende sind unter Einhaltung der in § 6 festgeschriebenen Personenobergrenzen für zeitgleich Anwesende bei einer Veranstaltung, wobei die für den Spielbetrieb erforderlichen Personen bei der Berechnung der Personenobergrenze berücksichtigt werden, zulässig. Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen.

(10) Schwimmbäder, Frei- und Strandbäder dürfen nur mit Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.

(11) (12 (13)

2. Teil - Personenobergrenzen und Verbote

§ 6 Personenobergrenzen bei Veranstaltungen

(1) Bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5.000 zeitgleich Anwesenden verboten.

(2) Bis zum Ablauf des 31. Dezember 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1000 zeitgleich Anwesenden verboten.

(3

(4) Abweichend von Absatz 1 und Absatz 2 sind private Veranstaltungen und private Zusammenkünfte im Freien mit mehr als 50 zeitgleich Anwesenden verboten. Private Veranstaltungen und private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen mit mehr als 25 zeitgleich Anwesenden sind verboten.

§ 13 Inkrafttreten; Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am 3. Oktober in Kraft; sie tritt mit Ablauf des 31. Dezember

Artikel 2 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 3. Oktober 2020 in Kraft.

Berlin, den 29. September 2020

Der Senat von Berlin

Michael Müller
Regierender Bürgermeister

Dilek Kalayci
Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

-Th.Hanf-07.10.2020

++ ERSATZANGEBOT für JUDOKAS bis 14 Jahre ++:

Liebe Mitglieder und Eltern ,

wir freuen uns,dass wir ein vorübergehendes Sportangebot für Judokas bis 14 Jahre anbieten können:

Kontaktlosen Kampfsport -Jiu-Jitsu

Werner Sawallich-unser erfahrener Jiu-Jitsu-Trainer, bietet ab Oktober mit interessierten Judokas in der Grüngürtelhalle Jiu Jitsu an, bis ihr wieder selber starten könnt.

1. Gruppe Dienstag 15.30 - 16.30 Uhr   möglichst Judokas 5 - 7 Jahre             max. 20 Kinder
2. Gruppe Dienstag 16.45 - 17.30 Uhr   möglichst Jodokas 8 - 10 Jahre           max. 20 Kinder
3. Gruppe Dienstag 17.45 - 18.30 Uhr   möglichst Jodokas 11 - 14 Jahre        
max. 20 Kinder

Eine Rück bzw. Anmeldung der Judokas , wer kommen möchte, ist unbedingt erforderlich, damit wir den Überblick(Hygienekonzept, Anzahl, etc.) behalten!

Bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ,mit Namen, Vornamen und Alter.

GS/VS- 01.10.2020

++Absage Mitgliederversammlung+ Delegiertenversammlung am 2.9.2020++

Liebe Mitglieder des TSV Spandau 1860,

wie versprochen unterrichten wir Euch heute über unsere Entscheidung zur angekündigten Delegierten- und Mitgliederversammlung am 02.09.2020.

Wir hatten, um die Fristen einzuhalten, rechtzeitig eingeladen und die Tagesordnungen veröffentlicht, verbunden mit der Hoffnung, dass sich das Infektionsgeschehen verbessert und die rechtlichen Vorschriften dem entsprechend angepasst werden.

Grundsätzlich haben sich unsere Entscheidungen dem Leitsatz unterzuordnen, dass wir unsere Mitglieder und Mitarbeiter keinem zusätzlichen und vermeidbaren Risiko einer Ansteckung aussetzen werden.

Grundlage muss für eine verantwortungsvolle Entscheidung die aktuelle Berliner Infektionsschutzverordnung sein und selbstverständlich der gesunde Menschenverstand.

Nach den kurz hintereinander erlassenen Infektionsschutzverordnungen konnten wir eine Tendenz bezüglich der Vorschriften zu Versammlungen in geschlossenen Räumen feststellen. Wir mussten feststellen, dass ein Hygienekonzept für unseren großen Saal für die übliche Anzahl der Teilnehmer unter den bindenden gesetzlichen Vorgaben nicht möglich ist und haben uns nach tragbaren Alternativen umgesehen.

Hierbei haben wir mehrere in Spandau zur Verfügung stehende große Räume geprüft. Letztendlich blieb die Hohenzollernringhalle als beste Alternative übrig.

Die Hohenzollernringhalle wurde rechtzeitig beantragt und genehmigt. Letzte Woche wurden auch die Arbeiten in der Halle beendet, so dass wir nach den neuen Kriterien aufmessen und prüfen konnten.

Als Sitzmöglichkeiten wurden zusätzliche Stühle und Bänke vor und oberhalb der Tribüne vorgesehen, um unter Berücksichtigung der genehmigten Höchstteilnehmerzahl und unter Beachtung der Abstandsregeln rechtssicher (großzügig haben wir Familien und Ehepartner mit einbezogen, da hier die Abstandsregeln nicht greifen) – vor allem aber für die Teilnehmer nicht gesundheitsgefährdend – die Versammlung durchführen zu können.

Hierbei wurde festgestellt, dass weder die notwendigen Wege innerhalb der Halle für einzuhaltende Abstände ausreichend sind, und, dass nach Abzug des Vorstands- und Mitarbeiterteam von der genehmigten Höchstzahl, zu wenige Delegierte Platz finden würden.

Vor allem hat uns die fehlende Be- und Entlüftung, denn die oberen kleinen Fenster und die Türen und Notausgänge sorgen nur für einen minimalen Luftaustausch bei der Anzahl Teilnehmer, die größte Sorge bereitet, so dass wir diese Verantwortung für Eure Gesundheit nicht übernehmen konnten.

Wie geht es jetzt weiter? Das Problem der Jahreshauptversammlungen im Verhältnis zu den jeweiligen Infektionsschutzverordnungen ist dem Gesetzgeber bekannt, und so ist es uns erlaubt vorerst aus diesen guten Gründen zu verzichten und die Versammlungen, sowie die Wahlen zu verschieben. Da sich Kandidaten für Wahlämter zur Verfügung gestellt haben werden diese vorerst in die Entscheidungen mit einbezogen und somit regelrecht „eingearbeitet“. Ihr habt dann etwas später die Wahl….

Der Vorstand wird ständig die Rechts- und Infektionslage prüfen lassen, um so bald als möglich die wichtigen Versammlungen durchführen zu können.

Der Vorstand und das gesamte Team wünschen beste Gesundheit, passt auf Euch auf und geht weiter verantwortungsvoll Eurem Sport nach, wir versuchen hier mit allen Mitteln das Beste aus der Situation zu gestalten.

Es grüßt der Thorsten Hanf-20.08.2020

update-07.08.2020++ 

Seid gegrüßt Mitglieder und Freunde des TSV Spandau 1860!

Innerhalb von wenigen Tagen gibt es erneut eine angepasste Verordnung, die ich auf den Sport bezogen verkürzt nachstehend aufführe.Wer sich die Mühe macht erkennt: für den Sport hat sich erst einmal nichts Entscheidendes geändert.

Grundsätzlich ist der Mindestabstand von 1,5m weiterhin einzuhalten. Die bestehenden Ausnahmen, wie Sport mit Familienangehörigen bleiben bestehen. Wenn es ein genehmigtes Hygiene(rahmen)-Konzept des Verbandes oder des Gesundheitsamtes gibt, kann vom Mindestabstand abgewichen werden, ebenso bei den Hilfestellungen durch Trainer.

Eine Anwesenheitsdokumentation ist beim Sport mit dem TSV immer schriftlich zu führen.

Der Mund- Nase- Schutz ist immer dabei zu haben (ja, macht im Schwimmbecken und unter der Dusche wenig Sinn, es gibt aber MNS die auch das aushalten und selbstreinigend sind ….) und dann zu benutzen, wenn einem der gesunde Menschenverstand, der Trainer oder ein Aushang das Tragen vorschreibt.

Mit Trainer ist weiterhin Mannschaftssport bis zu 30 Personen maximal möglich. Diese Anzahl kann durch die Hallen- oder Spielfeldgröße angepasst werden.

Im Kampfsportbereich sind feste (also vorerst unverändert bestehende) Gruppen von bis zu 4 Sportlern plus Trainerteam möglich, wobei mehrere Gruppen – wo möglich – in einer Halle trainieren dürfen. Abstände zwischen den Gruppen von 1,5m und eine Nichtvermischung sind vorgeschrieben. Hilfestellungen sind erlaubt (MNS tragen).

Bei einer sportlichen Paarbildung ist der Mindestabstand aufgehoben, wenn es auch hier feste Paare (müssen also nicht aus einer Familie sein) sind und eine Vermischung ausgeschlossen wird. Zu den anderen Paaren ist ein Mindestabstand einzuhalten.

Wettkampfbetrieb soll weiterhin erst nach dem 21.August stattfinden können.

Einzelne Fachbereiche haben sich schon mit Fragen an uns gewendet und wir konnten bis jetzt die Aufgaben schnell, gemeinsam und für alle zumindest befriedigend lösen. Andere haben selbständig, auf den individuellen Sport zugeschnitten, vorbildliche Konzepte entwickelt. Das könnte so der Vorstand einfach nicht leisten.

Dafür herzlichen Dank!

Weitere sind endlich aus der Coronastarre erwacht und haben bemerkt, dass der Vorstand per Mail und auf der Homepage regelmäßig über Änderungen berichtet und rund um die Uhr, nicht nur durch das Wir-für-Euch-Team vertreten, für den Verein aktiv ist.

Ich wünsche ein schönes letztes Ferienwochenende, bleibt gesund, achtet auf Euch, helft weiterhin anderen Sportlern, habt ruhig für andere mal ne „Ersatzmaske“ (desinfiziert verpackt) dabei, achtet in fremden Duschen und Umkleideraum auf Abstand und Maximalanzahl, begrüßt und verabschiedet Euch vernünftig und macht einfach das Beste aus der komplexen Situation.

Es grüßt euer Thorsten Hanf-7.8.2020

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 4. August 2020

Aufgrund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385) geändert worden ist, verordnet der Senat:Artikel 1: Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23. Juni 2020 (GVBl. S. 562), die durch Verordnung vom 21. Juli 2020 (GVBl. S. 625) geändert worden ist, wird wie folgt neu gefasst:

1. Teil - Grundsätzliche Pflichten, Schutz- und Hygieneregeln

§ 1 Grundsätzliche Pflichten

(1) Jede Person ist angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering zu halten.

(2) Bei Kontakten zu anderen Menschen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht, sofern eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern nach den Umständen nicht zu vermeiden ist, insbesondere

1. bei der Erbringung von Tätigkeiten im Rahmen der Gesundheitsversorgung und Pflege einschließlich der Versorgung mit Heil-, Hilfs- und Pflegehilfsmitteln,

2. in der Kindertagesförderung im Sinne des § 22 des Achten Buches Sozialgesetzbuch – Kinder und Jugendhilfe – in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. September 2012 (BGBl. I S. 2022), das zuletzt durch Artikel 16a des Gesetzes vom 28. April 2020 (BGBl. I S. 960) geändert worden ist, in Schulen einschließlich der Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges im Sinne des Schulgesetzes vom 26. Januar 2004 (GVBl. S. 26), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. Juni 2020 (GVBl. S. 538) geändert worden ist, sowie in der beruflichen Bildung,

3. bei der Erbringung körpernaher Dienstleistungen oder

4. wegen der baulich bedingten Enge notwendigerweise von mehreren Personen zeitgleich zu nutzender Räumlichkeiten, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kraftfahrzeugen.

5. wenn ein Hygienerahmenkonzept nach § 2 Absatz 3 ausnahmsweise eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern vorsieht und andere Maßnahmen zur Gewährleistung des Infektionsschutzes vorhanden sind.

(3) Absatz 1 und 2 gelten nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, Angehörige des eigenen Haushalts und für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.

§ 2 Schutz- und Hygienekonzept

(1) Die Verantwortlichen für Veranstaltungen, in Betrieben und anderen Einrichtungen, insbesondere …. für Vereine, Sportstätten ….. haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Satz 1 gilt nicht für Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich.

(2) Bei der Erstellung des Schutz- und Hygienekonzepts sind die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz in ihrer jeweiligen Fassung und die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden zu berücksichtigen. Wesentliche Ziele der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl, die Steuerung des Zutritts und die Vermeidung von Warteschlangen sowie die ausreichende Belüftung im geschlossenen Raum. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen.

(3) Näheres zu den Anforderungen an das Schutz- und Hygienekonzept einschließlich Vorgaben zu Auslastungsgrenzen oder Zutritts- und Besuchsregelungen kann die jeweils zuständige Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept bestimmen.

(4) Absatz 1 bis 3 gilt nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2.

§ 3 Anwesenheitsdokumentation

(1) Über § 2 hinaus haben die Verantwortlichen für den Sportbetrieb in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, in Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen und für sportbezogene und ähnliche Freizeitangebote sowie für den Sportbetrieb im Freien nach § 5 Absatz 7 Satz 1 Buchstabe b) bis g) eine Anwesenheitsdokumentation zu führen, soweit geschlossene Räume betroffen sind. Für Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich gilt die Pflicht zum Führen einer Anwesenheitsdokumentation bei mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen.

(2) Die Anwesenheitsdokumentation darf ausschließlich zur infektionsschutzrechtlichen Kontaktnachverfolgung genutzt werden und muss die folgenden Angaben enthalten:

  1. Vor- und Familienname,
  2. Telefonnummer,
  3. vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse,
  4. Anwesenheitszeit und
  5. gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer.

Die Anwesenheitsdokumentation nach Satz 1 ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutz-gesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten.

(3) Absatz 1 gilt nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2 und 3.

§ 4 Mund-Nasen-Bedeckung

(1) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen

in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung….

(2) Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für

  1. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  3. Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird oder
  4. Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

§ 5 Weitere Hygiene- und Schutzregeln für besondere Bereiche

(1) In geschlossenen Räumen darf gemeinsam nur gesungen werden, wenn die im Hygienerahmenkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung nach § 2 Absatz 3 festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards eingehalten werden. Satz 1 gilt nicht für in § 1 Absatz 3 genannte Personen. ……….

(7) Sport darf vorbehaltlich des Satzes 2 nur kontaktfrei und unter Einhaltung der Abstandsregelungen nach § 1 Absatz 2 erfolgen. Soweit es für die reine Sportausübung zwingend erforderlich ist, gilt die Beschränkung des Satz 1 nicht:
a) für den Personenkreis gemäß § 1 Absatz 3,
b) für Kaderathletinnen und -athleten, Bundesligateams und Profisportlerinnen und Profisportler,
c) für Mannschafts- und Gruppensport in festen Trainingsgruppen von höchstens 30 Personen einschließlich des Funktionsteams,
d) für Kampfsport in festen Trainingsgruppen von höchstens 4 Personen zuzüglich des Funktionsteams, wobei sich die Zahl der insgesamt zulässigen Trainingsgruppen nach der Vorgabe für die genutzte Sportanlage richtet,
e) für feste Tanz- und andere Sportpaare,
f) für die sportliche Nutzung von Segel- und Ruderbooten sowie Kanus, mit Ausnahme von Drachenbooten,
g) für Trainerinnen und Trainer sowie Sportlerinnen und Sportlern, soweit sie eine für die Sportausübung notwendige Hilfestellung leisten……..

(8) Der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten ist zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Gleiches gilt für den Wettkampfbetrieb der übrigen Sportarten ab dem 21. August 2020. Für deren überregionalen Ligenbetrieb wird der Wettkampfbetrieb ab dem 15. August 2020 zugelassen. Der Wettkampfbetrieb für die Qualifikation zu bestehenden, überregionalen Pokalwettbewerben im Kontaktsport kann vor dem 15. August 2020 nur nach Genehmigung der für Sport zuständigen Senatsverwaltung erfolgen. Zuschauende sind unter Einhaltung der in § 6 festgeschriebenen Personenobergrenzen für zeitgleich Anwesende bei einer Veranstaltung, wobei die für den Spielbetrieb erforderlichen Personen bei der Berechnung der Personenobergrenze berücksichtigt werden, ab dem 21. August 2020 zulässig. Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen. Die Schutz- und Hygienekonzepte von Veranstaltungsstätten können detailliertere Regelungen treffen.

(9) Schwimmbäder, Frei- und Strandbäder dürfen nur mit Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.

2. Teil - Personenobergrenzen und Verbote

§ 6 Personenobergrenzen bei Veranstaltungen

(1) Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden sind bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

(2) Vom 1. August bis zum Ablauf des 31. August 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. September 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

§ 7 Verbote

3. Teil - Quarantänemaßnahmen

§ 8 Häusliche Quarantäne für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland; Beobachtung

§ 9 Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne

4. Teil - Schlussvorschriften

§ 10 Einschränkung von Grundrechten

Durch diese Verordnung werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) eingeschränkt.

§ 11 Ordnungswidrigkeiten

§ 12 Inkrafttreten; Außerkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft; sie tritt mit Ablauf des 24. Oktober 2020 außer Kraft.

(2) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 22. März 2020, verkündet am 22. März 2020 gemäß § 2 Absatz 1 des Gesetzes über die Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen vom 29. Januar 1953 (GVBl. S. 106), das zuletzt durch Artikel V des Gesetzes vom 9. November 1995 (GVBl. S. 794) geändert worden ist, und nachträglich im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (GVBl. S. 220) bekanntgemacht, zuletzt geändert durch Verordnung vom 16. Juni 2020, die ebenfalls gemäß § 2 Absatz 1 des Gesetzes über die Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen am 16. Juni 2020 verkündet und nachträglich im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (GVBl. S. 557) bekanntgemacht wurde, außer Kraft; für bis zu diesem Zeitpunkt aufgrund der SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung bereits eingeleitete Ordnungswidrigkeitenverfahren ist die SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung in der jeweils zum Tatzeitpunkt geltenden Fassung weiter anzuwenden.

(3) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Großveranstaltungsverbotsverordnung vom 21. April 2020, die am 21. April 2020 nach § 2 Absatz 1 des Gesetzes über die Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen verkündet und nachträglich im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (GVBl. S. 269) bekanntgemacht worden ist, zuletzt geändert durch Verordnung vom 28. Mai 2020, die ebenfalls gemäß § 2 Absatz 1 des Gesetzes über die Verkündung von Gesetzen und Rechtsverordnungen am 29. Mai 2020 verkündet und nachträglich im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin (GVBl. S. 518) bekanntgemacht worden ist, außer Kraft.

Artikel 2 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft.

Berlin, den 4. August 2020

Der Senat von Berlin

Michael Müller
Regierender Bürgermeister

Andreas Geisel
Senator für die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

++ update-30.07.2020- Bitte Abstands-Regeln einhalten!! ++

An alle Übungsleiter, Trainer und Betreuer, die im Rahmen des Vereinssportes des TSV Spandau 1860 Trainingsstätten, auch des Bezirksamtes Spandau, nutzen:

Generell hat das Bezirksamt Spandau von Missständen berichtet und angekündigt, bei Nichtabstellung dieser, Sportstätten zu schließen.

Folgende Punkte sind weiterhin zu unterlassen und es ist verstärkt auf die Sportler einzuwirken die Regeln einzuhalten:
1) In Gebäuden sind Masken zu tragen – IMMER – die Ausnahmen sind bekannt!
2) Die Anzahl der Sportler in den Umkleidekabinen ist beschränkt. Über die Anzahl informiert der Platzwart oder ein Aushang. Es ist auf die maximale Anzahl unbedingt zu achten. Wenn möglich ist auf die Nutzung der Umkleidekabinen zu verzichten.

3) Vorstehendes gilt auch für die Nutzung der Duschen!

4) Auf Händeschütteln zur Begrüßung oder Verabschiedung sowie auf Umarmungen und ähnliche Kontaktdinge ist unbedingt zu verzichten.

Seid vernünftig, haltet Euch weiter an die Hygieneregeln und seid ein Vorbild für die Vereine, die sich nicht daran halten!

Bleibt gesund Euer Thorsten -30.07.2020

28.07.2020- Sport im TSV Spandau -weitere Anpassungen ++

Ein freundliches „Hallo“ allen Mitgliedern und Freunden des TSV Spandau 1860!

Erneut gibt es eine angepasste Verordnung, die ich auf den Sport bezogen verkürzt nachstehend aufführe:

Das positive an der Verordnung ist, dass offenbar genau die Sportsituation in Berlin beobachtet wird und darauf aufbauend Veränderungen eingeführt werden. Aber auch in dieser Verordnung gibt es Raum für Fehlinterpretationen und es fehlen genaue Definitionen zu einzelnen Bereichen. So ist es auch an den Sportämtern für ihren Verantwortungskreis Regeln aufzustellen und die Verordnung zum Wohle der Gesundheit der Sportler zu interpretieren. Die aktuelle Stellungnahme des Bezirksamtes Spandau lege ich auch an.

Da ich selbst zwei vom Virus betroffene Freunde treffen konnte und mir deren „leichterer“ Krankheitsverlauf mit monatelangen Folgen ausführlich geschildert wurde, möchte ich auch weiterhin auffordern und bitten sich an unsere Vorgaben zu halten, um Infektionen zu vermeiden.

Grundsätzlich ist der Mindestabstand von 1,5m weiterhin einzuhalten. Die bestehenden Ausnahmen, wie Sport mit Familienangehörigen, wurden erweitert. Wenn es ein genehmigtes Hygiene(rahmen)-Konzept des Verbandes oder des Gesundheitsamtes gibt, kann vom Mindestabstand abgewichen werden.

Eine Anwesenheitsdokumentation ist beim Sport mit dem TSV immer schriftlich zu führen.

Der Mund- Nase- Schutz ist immer dabei zu haben (ja, macht im Schwimmbecken und unter der Dusche wenig Sinn) und dann zu benutzen, wenn einem der gesunde Menschenverstand, der Trainer oder ein Aushang das Tragen vorschreibt.

Die Gruppengrößen wurden ebenfalls angepasst. Mit Trainer ist nun Mannschaftssport bis zu 30 Personen maximal möglich. Diese Anzahl kann durch die Hallen- oder Spielfeldgröße nochmals verändert werden.

Im Kampfsportbereich sind feste (also vorerst unverändert bestehende) Gruppen von bis zu 4 Sportlern plus Trainerteam möglich, wobei mehrere Gruppen – wo möglich – in einer Halle trainieren dürfen. Abstände zwischen den Gruppen von 1,5m und eine Nichtvermischung sind vorgeschrieben. Hilfestellungen sind erlaubt (MNS tragen).

Bei einer sportlichen Paarbildung ist der Mindestabstand aufgehoben, wenn es auch hier feste Paare (müssen also nicht aus einer Familie sein) sind, und eine Vermischung ausgeschlossen wird. Zu den anderen Paaren ist ein Mindestabstand einzuhalten.

Wettkampfbetrieb soll erst nach dem 21.August stattfinden können.

Das sind erst einmal die wesentlichen Änderungen. Einzelne Fachbereiche haben sich schon mit Fragen an uns gewendet und wir konnten bis jetzt die Aufgaben schnell und für alle zumindest befriedigend lösen.

Ich wünsche noch ein paar angenehme Ferientage, bleibt gesund, achtet auf Euch und andere Sportler, denkt an diejenigen, die die Situation nicht oder noch nicht erfassen können und helft mit den „Normalzustand“ so schnell als möglich wieder herzustellen.

Es grüßt der Thorsten Hanf-28.07.2020

SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Inhaltsverzeichnis – auf Sport reduzierter Verordnungsauszug – keine Vollständigkeit

Vom 21. Juli 2020

Aufgrund des § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das zuletzt durch Artikel 5 des Gesetzes vom 19. Juni 2020 (BGBl. I S. 1385) geändert worden ist, verordnet der Senat:

Artikel 1: Änderung der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung

Die SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung vom 23. Juni 2020 (GVBl. S. 562), die durch Verordnung vom 26. Juni 2020 (GVBl. S. 570) geändert worden ist, wird wie folgt neu gefasst:

1. Teil - Grundsätzliche Pflichten, Schutz- und Hygieneregeln

§ 1 Grundsätzliche Pflichten

(1) Jede Person ist angehalten, die physisch sozialen Kontakte zu anderen Menschen möglichst gering zu halten.

(2) Bei Kontakten zu anderen Menschen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht, sofern eine körperliche Nähe unter 1,5 Metern nach den Umständen nicht zu vermeiden ist, insbesondere … wegen der baulich bedingten Enge notwendigerweise von mehreren Personen zeitgleich zu nutzender Räumlichkeiten, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Kraftfahrzeugen. ODER, wenn ein Hygienerahmenkonzept nach § 2 Absatz 3 ausnahmsweise eine Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,5 Metern vorsieht und andere Maßnahmen zur Gewährleistung des Infektionsschutzes vorhanden sind.

(3) Absatz 1 und 2 gelten nicht für Ehe- oder Lebenspartnerinnen und -partner, Angehörige des eigenen Haushalts und für Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie im Umgang mit Schwerstkranken und Sterbenden.

§ 2 Schutz- und Hygienekonzept

(1) Die Verantwortlichen für Veranstaltungen, in Betrieben und anderen Einrichtungen, insbesondere … für Vereine, Sportstätten … haben entsprechend der spezifischen Anforderungen des jeweiligen Angebots ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Satz 1 gilt nicht für Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich.

(2) Bei der Erstellung des Schutz- und Hygienekonzepts sind die einschlägigen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zum Infektionsschutz in ihrer jeweiligen Fassung und die Vorgaben der jeweiligen Arbeitsschutzbehörden zu berücksichtigen. Wesentliche Ziele der zu veranlassenden Schutzmaßnahmen sind die Reduzierung von Kontakten, die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern und der maximal für die jeweilige Fläche zugelassenen Personenzahl, die Steuerung des Zutritts und die Vermeidung von Warteschlangen sowie die ausreichende Belüftung im geschlossenen Raum. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen.

(3) Näheres zu den Anforderungen an das Schutz- und Hygienekonzept einschließlich Vorgaben zu Auslastungsgrenzen oder Zutritts- und Besuchsregelungen kann die jeweils zuständige Senatsverwaltung im Einvernehmen mit der für Gesundheit zuständigen Senatsverwaltung in einem bereichsspezifischen Hygienerahmenkonzept bestimmen.

(4) Absatz 1 bis 3 gilt nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2.

§ 3 Anwesenheitsdokumentation

(1) Über § 2 hinaus haben die Verantwortlichen für

  1. den Sportbetrieb in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, in Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen und für sportbezogene und ähnliche Freizeitangebote sowie für den Sportbetrieb im Freien nach § 5 Absatz 7 Satz 1 Buchstabe b) bis g)

eine Anwesenheitsdokumentation zu führen, soweit geschlossene Räume betroffen sind. Für Veranstaltungen im privaten oder familiären Bereich gilt die Pflicht zum Führen einer Anwesenheitsdokumentation bei mehr als 20 zeitgleich anwesenden Personen.

(2) Die Anwesenheitsdokumentation darf ausschließlich zur infektionsschutzrechtlichen Kontaktnachverfolgung genutzt werden und muss die folgenden Angaben enthalten:

  1. Vor- und Familienname,
  2. Telefonnummer,
  3. vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse,
  4. Anwesenheitszeit und
  5. gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer.

Die Anwesenheitsdokumentation nach Satz 1 ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte aufzubewahren oder zu speichern und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen, wenn festgestellt wird, dass eine Person zum Zeitpunkt der Veranstaltung, des Besuchs oder der Inanspruchnahme der Dienstleistung krank, krankheitsverdächtig, ansteckungsverdächtig oder Ausscheiderin oder Ausscheider im Sinne des Infektionsschutz-gesetzes war. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten.

(3) Absatz 1 gilt nicht für Veranstaltungen gemäß § 6 Absatz 3 Nummer 2 und 3.

§ 4 Mund-Nasen-Bedeckung

(1) Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist in geschlossenen Räumen zu tragen

  1. in Gaststätten von Personal mit Gästekontakt und Gästen, soweit sie sich nicht auf ihrem Sitzplatz aufhalten,
  2. von Besucherinnen und Besuchern in Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern, Bibliotheken, Archiven, Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnlichen Betrieben, soweit sie sich nicht auf ihrem Sitzplatz aufhalten, in Museen, Gedenkstätten und ähnlichen Kultur- und Bildungseinrichtungen,
  3. in gedeckten Sportanlagen einschließlich Hallenbädern, Fitness- und Tanzstudios und ähnlichen der Sportausübung dienenden Räumen, außer während der Sportausübung und …. bei notwendiger Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

(2) Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht für

  1. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr,
  2. Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können,
  3. Personen, bei denen durch andere Vorrichtungen die Verringerung der Ausbreitung übertragungsfähiger Tröpfchenpartikel bewirkt wird oder
  4. Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen.

§ 5 Weitere Hygiene- und Schutzregeln für besondere Bereiche

(2) Bei Versammlungen im Sinne von Artikel 8 des Grundgesetzes und Artikel 26 der Verfassung von Berlin hat die die Versammlung veranstaltende Person ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, aus dem die vorgesehenen Maßnahmen zur Gewährleistung des Mindestabstands und der jeweils zu beachtenden Hygieneregeln, wie erforderlichenfalls das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung oder der Verzicht auf gemeinsame Sprechchöre durch die Teilnehmenden während der Versammlung, sowie die zur Gewährleistung der nach der nutzbaren Fläche des Versammlungsortes zulässigen Teilnehmendenzahl bei der Durchführung der Versammlung hervorgehen. Die Versammlungsbehörde kann die Vorlage dieses Schutz- und Hygienekonzepts von der die Versammlung veranstaltenden Person verlangen und beim zuständigen Gesundheitsamt eine infektionsschutzrechtliche Bewertung des Konzepts einholen. Bei der Durchführung der Versammlungen ist die Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzepts von der Versammlungsleitung sicherzustellen. § 17a Absatz 2 des Versammlungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 15. November 1978 (BGBl. I S. 1789), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. Dezember 2008 (BGBl. I S. 2366) geändert worden ist, steht dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zum Infektionsschutz nicht entgegen.

(7) Sport darf vorbehaltlich des Satzes 2 nur kontaktfrei und unter Einhaltung der Abstandsregelungen nach § 1 Absatz 2 erfolgen. Soweit es für die reine Sportausübung zwingend erforderlich ist, gilt die Beschränkung des Satz 1 nicht:
a) für den Personenkreis gemäß § 1 Absatz 3,
b) für Kaderathletinnen und -athleten, Bundesligateams und Profisportlerinnen und Profisportler,
c) für Mannschafts- und Gruppensport in festen Trainingsgruppen von höchstens 30 Personen einschließlich des Funktionsteams,
d) für Kampfsport in festen Trainingsgruppen von höchstens 4 Personen zuzüglich des Funktionsteams, wobei sich die Zahl der insgesamt zulässigen Trainingsgruppen nach der Vorgabe für die genutzte Sportanlage richtet,
e) für feste Tanz- und andere Sportpaare,
f) für die sportliche Nutzung von Segel- und Ruderbooten sowie Kanus, mit Ausnahme von Drachenbooten,
g) für Trainerinnen und Trainer sowie Sportlerinnen und Sportlern, soweit sie eine für die Sportausübung notwendige Hilfestellung leisten.

(8) Der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten ist zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet. Gleiches gilt für den Wettkampfbetrieb der übrigen Sportarten ab dem 21. August 2020. Für deren überregionalen Ligenbetrieb wird der Wettkampfbetrieb ab dem 15. August 2020 zugelassen. Der Wettkampfbetrieb für die Qualifikation zu bestehenden, überregionalen Pokalwettbewerben im Kontaktsport kann vor dem 15. August 2020 nur nach Genehmigung der für Sport zuständigen Senatsverwaltung erfolgen. Zuschauende sind unter Einhaltung der in § 6 festgeschriebenen Personenobergrenzen für zeitgleich Anwesende bei einer Veranstaltung, wobei die für den Spielbetrieb erforderlichen Personen bei der Berechnung der Personenobergrenze berücksichtigt werden, ab dem 21. August 2020 zulässig. Fan-Gesänge und Sprechchöre sind zu unterlassen. Die Schutz- und Hygienekonzepte von Veranstaltungsstätten können detailliertere Regelungen treffen.

(9) Schwimmbäder, Frei- und Strandbäder dürfen nur mit Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden.

2. Teil - Personenobergrenzen und Verbote

§ 6 Personenobergrenzen bei Veranstaltungen

(1) Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden sind bis einschließlich 31. August 2020 verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen im Freien mit mehr als 5 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

(2) In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen bis einschließlich 31. Juli 2020 mit mehr als 300 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. August bis zum Ablauf des 31. August 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 500 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. September bis zum Ablauf des 30. September 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 750 zeitgleich Anwesenden verboten. Vom 1. Oktober bis zum Ablauf des 24. Oktober 2020 sind Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1 000 zeitgleich Anwesenden verboten.

(3) Absatz 1 und 2 gilt nicht für

1. Religiös-kultische Veranstaltungen im Sinne des Artikel 4 des Grundgesetzes und Artikel 29 Absatz 1 der Verfassung von Berlin,

2. Versammlungen im Sinne des Artikel 8 des Grundgesetzes und Artikel 26 der Verfassung von Berlin,

4. Teil - Schlussvorschriften

§ 10 Einschränkung von Grundrechten

Durch diese Verordnung werden die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), der Versammlungsfreiheit (Artikel 8 Absatz 1 des Grundgesetzes), der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) eingeschränkt.  

§ 12 Inkrafttreten; Außerkrafttreten:

(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin in Kraft; sie tritt mit Ablauf des 24. Oktober 2020 außer Kraft. 

++ update-29.06.2020-Beendigung SportKita1860-Projekt ++

Hallo, liebe Sportlerinnen und Sportler des TSV Spandau 1860,

wie gewohnt berichte ich regelmäßig über das Kitaprojekt und jetzt zum letzten Mal.

Nach letzten Informationen, mit Stand vom 02.12.2019, waren wir noch sehr zuversichtlich das Projekt auf unserem Gelände umsetzen zu können, da wir tatsächlich fast alle Aufgabenfelder erfolgreich abarbeiten konnten.

Die Verträge waren vorbereitet und die beteiligten Stellen in Spandau freuten sich mit uns auf die Umsetzung.

Zur Erinnerung: Geplant war der Bau einer Kindertagesstätte direkt an das Vereinsheim. Da wir selbst nicht die Kita betreiben wollten wurde ein Betreiber gefunden, der auch die nicht unbeträchtlichen Zuschüsse empfangen und an uns weiterleiten sollte. Wir hätten für die restliche Bausumme einen Kredit aufgenommen, der nach kurzer Zeit durch die Mieteinnahmen getilgt worden wäre und wir hätten weiterhin vom Betreiber der Kita eine Miete erhalten, die uns weitere gemeinnützige Investitionen auf dem Vereinsgelände ermöglicht hätte.

Für alle Beteiligten in Spandau unerwartet, wurden mit 01.01.2020 die Förderrichtlinien geändert.

Eine Durchreichung der Fördermittel wurde nun explizit ausgeschlossen.

Das bedeutet, dass der TSV Spandau 1860 selbst Betreiber der Kita hätte werden müssen, um die Fördermittel zu erhalten. Damit hätte aber auch der TSV das Personal und die gesamte Organisation stemmen müssen. Allein durch die Personalknappheit im Erzieherbereich wäre dies ein unkalkulierbares Risiko geworden, das wir schon zu Beginn des Projektes ausgeschlossen hatten.

Natürlich ist uns bewusst, dass die Durchreichung der Fördermittel an uns für die zuständigen Senatsstellen einen erheblichen Mehraufwand an Prüfung und Kontrolle während der Errichtungsphase bedeutet hätte.

Offenbar hatte man diesen Aufwand nicht tragen wollen, und mal eben ohne vorherige Transparenz oder Hinweise die Förderrichtlinie angepasst. Es ist ja auch viel bequemer, die einfachen Förderanträge auf Kitaneubau, wenn auch unbefriedigend schleppend, abzuarbeiten,als sich auf ein innovatives Niveau zu begeben, das zugegeben ein wenig anspruchsvoller ist.

Somit verzichtete man auf eine weitere Kita in Spandau, die mit ihrem sportlichen Ansatz eine Besonderheit gewesen wäre.
Schade um die viele Zeit und die viele Energie, die wir in das Projekt gesteckt haben.
Nun stehen wir wieder am Anfang der Planung bezüglich unseres Vereinsgeländes und selbstverständlich haben wir in den letzten Monaten einige Ideen entwickelt. Dazu aber an anderer Stelle mehr.

Ich jedenfalls bin unendlich enttäuscht, ehrlich gesagt richtig sauer, über die Entscheidung der Senatsverwaltung sehe aber keine Möglichkeit hier eine Änderung herbeizuführen.

Es grüßt Thorsten Hanf- 29.06.2020

update- 02.06.2020- weitere Lockerungen im Sport -Öffnung von Sporthallen und Vereinsheim ab 08.06.2020:++

Liebe Mitglieder, bitte diese Hinweise beachten und zusätzlich unbedingt die Informationen des Vorstandes und des  Sportamtes unter "AKTUELLES" zur Kenntnis nehmen, Danke!

Sport im TSV Spandau 1860 e.V. unter Beachtung der Berliner neunten Änderungsverordnung zur Eindämmung des SARS-CoV-2 vom 28.05.2020

Für unsere Sportflächen und Sporträume gelten folgende Bedingungen:

  • Der Übungsleiter trägt die Teilnehmer in eine Liste ein. Die Hygieneregeln werden vermittelt und abgehakt
  • Das Betreten und Verlassen des Hauses erfolgt immer nur nach Aufforderung, durch den Übungsleiter
  • Die Hygiene und Abstandsregeln 1,50 m zu einander sind immer einzuhalten, Grüppchenbildung ist zu vermeiden
  • Vor dem Betreten des Hauses bitte die Hände desinfizieren
  • Das WC nur einzeln betreten, vor dem WC auf die Abstandsregeln achten
  • Die Sportflächen und Sporträume können mit 12 Teilnehmer (11TN + 1 ÜL) betreten werden
  • Der Ausgang vom Saal erfolgt immer über die Terrasse eventuelle Nutzer auf der Terrasse treten bitte kurz beiseite.
  • Das Spandauer Zimmer wird über den Haupteingang verlassen

Berlin, den 3.6.2020

TSV Spandau 1860

Vorsitzender

Th. Hanf

++ update-11.05.2020- Sport auf der Wiese ab 15.05.2020 möglich++

Sport im TSV Spandau 1860 e.V. unter Beachtung der Berliner sechsten Verordnung zur Eindämmung des SARS-CoV-2 vom 07.05.2020 – Stand 08.05.2020 Hanf

Im Einzelnen gelten bis auf Widerruf ab dem 15. Mai 2020 für den Übungs- und Lehrbetrieb des TSV Spandau 1860 e.V. auf Sportanlagen im Freien, folgende Regeln:

  1. die Sportausübung erfolgt kontaktfrei und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Sportlerinnen und Sportlern sowie zu anderen Personen ist durchgehend sicher zu stellen,
  2. die Trainingseinheiten erfolgen ausschließlich individuell, zu zweit oder in Kleingruppen von höchstens 8 Personen (einschließlich der Trainerin oder des Trainers oder sonstiger betreuender Personen), wobei mehrere Kleingruppen auf einer Sportstätte zugelassen sein können (Genehmigung Vorstand),
  3. ein Training von Spielsituationen insbesondere bei Kontakt- und Mannschafts-sportarten, in denen ein direkter Kontakt erforderlich oder möglich ist, erfolgt nicht,
  4. ein Wettkampfbetrieb findet vorerst nicht statt,
  5. die maßgeblichen Hygiene- und Desinfektionsregelungen (Anlage), insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, werden eingehalten,
  6. Umkleiden, Duschen und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen; gesonderte WC- Anlagen können geöffnet werden,
  7. Bekleidungswechsel und Körperpflege finden auf der Sportanlage nicht statt,
  8. zur Vermeidung von Ansammlungen, insbesondere von Warteschlangen, erfolgt eine Steuerung des Zutritts zur Sportstätte durch den Fachbereich,
  9. Risikogruppen werden keiner besonderen Gefährdung ausgesetzt,
  10. Zuschauerinnen und Zuschauer sind nicht zugelassen,
  11. Den Anweisungen der verantwortlichen Trainer und Aufsichtspersonen ist Folge zu leisten. Dies gilt vor allem für ausgesprochene Platzverweise,
  12. Bei Verstößen gegen die Verhaltensregeln oder Nichtbeachtung der Hygiene-auflagen kann der Sport für Alle sofort eingestellt werden,
  13. Bei Auftreten von Krankheitssymptomen ist eine Teilnahme am Sportangebot ausgeschlossen,
  14. Eigene Sportgeräte, Handtücher, Matten und Getränke können mitgebracht werden, sind getrennt von Gegenständen der anderen Sportler abzulegen und dienen nur dem persönlichen Gebrauch des Mitbringenden. Sollten in dem Fachbereich Regeln vorgesehen sein, die eine Unterschrift des Sportlers erfordern, hat dieser einen Stift mitzubringen, das Tragen von Mund-Nasenschutz, wo er sinnvoll ist, wird vom TSV empfohlen.

Wenn die vorstehenden Regeln von den Nutzenden nicht eingehalten werden, kann die Sportanlage durch die zuständige Stelle ganz oder zeitweise gesperrt werden.

Zudem können bei Zuwiderhandlung gegen die Senatsverordnung hohe Bußgelder verhängt werden.

Weitere zwingende Voraussetzungen und Handlungsanweisungen für die Fachbereiche gelten bis auf Widerruf ab dem 15.05.2020:

Sämtliche sportliche Betätigung findet im Freien statt. Sport in Räumen ist untersagt.

Von den betroffenen Fachbereichen sind Maßnahmen zur

a) Steuerung des Zutritts,

b) zur Vermeidung von Warteschlangen und zur

c) Einhaltung des Mindestabstands bei Ansammlungen von Menschen in Wartebereichen zu treffen, diese zu verschriftlichen und dem Vorstand zur Genehmigung vorzulegen.

Da der TSV Spandau 1860, in Abhängigkeit von der Größe des jeweiligen Sport- oder Spielfeldes eine gleichzeitige Nutzung durch mehrere Kleingruppen nach Maßgabe der Verordnung zulassen kann, wenn dabei die Einhaltung der übrigen genannten Voraussetzungen, insbesondere der Abstandsregelungen, in der Praxis gewährleistet werden können, ist hier vom Fachbereich ein Konzept zu unterbreiten, ob und wie dies gewährleistet werden kann.

Hierzu sind ggf. Zeichnungen der Freiflächen zu erstellen aus denen z.B. die Einhaltung der Mindestabstände oder Zugänge hervorgeht.

Die Sportler sind vor jeder Sportausübung über die Verhaltens- und Hygieneregeln zu unterrichten.

Es ist vom Trainer eine Liste der Sportler zu führen, die den Namen des Sportlers sowie den Tag und Ort der Sportausübung festhält. Hier ist auch die vorstehende Unterrichtung zu vermerken. Diese Liste ist nach Ablauf von einem Monat zu vernichten, muss nicht vom Sportler gegengezeichnet werden und verbleibt beim Trainer.

Vor und nach dem Sport sind Gruppenbildungen untersagt. Es gelten hier die Regeln des § 3 (3) der Verordnung für den Aufenthalt im Freien:
Auf fest installierten Sitzgelegenheiten ist das Verweilen allein und mit den in § 1 Satz 3 genannten Personen sowie weiteren Personen aus einem anderen Haushalt, zu denen der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist, zulässig.

Das Sitzen oder Liegen auf Wiesen und Freiflächen ist allein und mit den in § 1 Satz 3 genannten Personen sowie weiteren Personen aus einem anderen Haushalt, zu denen der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist, zulässig. Zu anderen Personen ist ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

Das Betreten der Gebäude, die zu den von uns genutzten Sporteinrichtungen gehören, ist nur zu dem ausschließlichen Zweck gestattet, um das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen bzw. zurückzustellen. Umkleiden, Duschen, mit diesen verbundene WCs und sonstige Räumlichkeiten bleiben geschlossen.

Von mehreren Sportlern genutzte Sportgeräte sind nach der Nutzung und vor Weitergabe an einen anderen Nutzer bzw. vor Entnahme und Rückgabe zu desinfizieren.

Gesonderte WC-Anlagen können geöffnet werden. Wiesen und Freiflächen der Sportanlage dürfen ausschließlich für die sportliche Betätigung genutzt werden.

Der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist wohl ab dem 25. Mai 2020 zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, welches vorab von der für Sport zuständigen Senatsverwaltung genehmigt wurde.

07.05.2020-Lockerungen im Sport- Information/Hinweis++

Liebe Mitglieder,

am 06.05.2020 wurden in einer Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten der 16 Bundesländer und Mitgliedern der Bundesregierung weitere Lockerungen der Einschränkungen, durch die der Breitensport größtenteils zum Erliegen kam, beschlossen.

Die genauen Modalitäten werden von den Bundesländern erarbeitet und sollen ab dem 15.Mai 2020 gelten.

Heute, am 07.05.2020, werden die zuständigen Senatsstellen Berlins erneut zusammentreffen, um diese Regelungen festzulegen und in eine geänderte Verordnung einzuarbeiten.

Nach Veröffentlichung wird der Vorstand diese Verordnung prüfen, die Punkte, die auf den TSV Spandau 1860 e.V. zutreffen, auf unsere Sportstätten übertragen und den Mitgliedern die „Regeln“ sofort mitteilen. Unklar ist, ob es noch Anpassungen durch bezirkliche Stellen geben wird.

Um nicht missverstanden zu werden: Noch gilt die alte Verordnung und erst NACH Veröffentlichung der geänderten Verordnung des Senats UND der Veröffentlichung der Regeln, die auf den TSV Spandau 1860 angepasst wurden (wir werden eigene Konzepte erstellen und anpassen müssen und ggf. auch genehmigen lassen), ist dann der weiter eingeschränkte – aber gelockerte – Sportbetrieb im Freien möglich.

Euer Thorsten Hanf

update-27.04.2020- Beitragsabbuchung 2.Quartal 2020-Information++

Liebe Vereinsmitglieder des TSV Spandau 1860,

wie bekannt, wird der nächste Beitrag für das 2. Quartal 2020 Anfang Mai abgebucht, bzw. in Rechnung gestellt.

Uns ist bewusst, dass es, in der gegenwärtigen Situation, einigen nicht leichtfallen wird, diesen zu bezahlen.

Im Moment können wir jedoch aus Satzungsgründen keine Reduzierung oder Stundung erlauben. Würden wir dies realisieren, würde uns die Gemeinnützigkeit aberkannt werden.

Die daraus resultierenden Folgen sind bekannt.

Wir als TSV Spandau 1860, als auch der Landessportbund Berlin(LSB), stehen mit den entsprechenden Ämtern in Kontakt, um finanzielle Einbußen ersetzt zu bekommen. Das kostet Zeit.

Da im Moment die weitere finanzielle Entwicklung nicht abzuschätzen ist, hat der Vorstand beschlossen, vor der Sommerpause keine Aussagen zu einer wie auch immer einmalig und satzungskonform aussehenden Beitragsreduzierung zu treffen.

Wir bitten dafür um Euer Verständnis und danken für die pünktliche Beitragszahlung und die Solidarität in schweren Zeiten mit Ihrem/ eurem  Sportverein ! 

Werdet oder bleibt gesund! Euer Vorstand des TSV Spandau 1860 e.V.

Thorsten Hanf       Klaus Grothe     Detlef Klaar

Update 17.04.2020 - LSB-Aufruf zur stufenweisen Öffnung der Sportstätten - Information für unsere Mitglieder++

Liebe Mitglieder,

wir unterstützen voll und ganz die: „Empfehlungen für Verhaltens- und Hygieneregeln zur Nutzung von öffentlichen Sportstätten“ und die stufenweise Öffnung der Sportanlagen, das Landessportbund Berlins.

Darüber hinaus haben wir die Politik, das Sportamt und den LSB Berlin angeschrieben und sie gebeten die Sportanlagen in den Sommerferien für den Organisierten Sport zu öffnen.

Bleibt schön gesund!

Euer Vorstand -17.04.2020

 

++Update 25.03.2020 – Information für unsere Mitglieder ++

Liebe Mitglieder,

ich hoffe, dass es Euch gut geht und Ihr mit den besonderen Umständen gut umgehen könnt.

Genauso wie Ihr stehen der Vorstand und sämtliche Personen im Leitungsbereich des Vereines vor einer noch nie dagewesenen Situation.

Deshalb möchte ich mich bei Euch recht herzlich für die vielen aufmunternden Emails und Anrufe bedanken. Die Vorschläge und Hilfsangebote zeigen, dass unserer Verein ein gewachsener Verein ist und die Mitglieder sich als Teil einer Gemeinschaft verstehen und nicht als zahlender Nutzer eines Dienstleisters.Wir sind eben kein kommerzieller Anbieter von Sport sondern – wie die Mehrheit es auch verstanden hat – eine Gruppe von Sportlern, die gemeinsame Ziele und Aufgaben verfolgen und sich unter einer Satzung in eine Gemeinschaft gefügt haben.

Deshalb nennt man ja auch viele Mitglieder des Vereins „Ehrenamtliche“, nämlich die, die unentgeltlich gern für den Verein tätig sind.

Dazu gehören viele Übungsleiter und natürlich auch der Vorstand.

So etwas kennt der kommerzielle Anbieter von Sport nicht, denn dort will man Geld verdienen und Gewinne erzielen.Wir, als Verein, dürfen nicht gewinnorientiert am Markt auftreten. Unsere Einnahmen werden nicht nur durch unsere Kassenprüfer, sondern auch streng vom Finanzamt für Körperschaften nachgerechnet.

In unserem Verein wird auch verstanden und gelebt, dass es ein Füreinander gibt.

Man nennt es auch Solidarität.

Dieses Füreinander bedeutet, dass man aufeinander achtet, gemeinsame Werte teilt und vertritt und auch daran denkt, dass es jetzt viele Übungsleiter und Trainer gibt, die uns lieb und vertraut geworden sind – und deren Sportangebote wir gern für ein geringeres Salär als beim kommerziellen Anbieter, an- und wahrgenommen haben – und denen es nun nicht gut geht, denn deren Geldeinnahme ist vorerst weggebrochen.

Umso erschreckender sind deshalb einzelne Personen, die nun glauben mal so einfach die Mitgliedschaft in unserer Gemeinschaft „unverzüglich und mit sofortiger Wirkung“ auf Grund der sogenannten „Corona-Krise“ verlassen zu wollen. Dieser Personenkreis scheint mir wohl zukünftig bei einem kommerziellen Anbieter besser aufgehoben zu sein, denn man hat „Gemeinschaft“ und „Verein“ nicht verinnerlicht!

Gemeinsamer Sport wurde über Nacht verboten und wir arbeiten an Lösungen wie und ob wir einerseits unsere Übungsleiter durch alternative Angebote – die auf Abstand stattfinden dürfen - unterstützen können ohne mit dem Gemeinnützigkeitsrecht zu kollidieren und planen auf einen „Wiederanfang“ der sportlichen Tätigkeit hin.
Dazu ist die Geschäftsstelle weiter hin zu unterhalten und die notwendigen laufenden Kosten zu tragen damit wir verzögerungsfrei wieder durchstarten können.

Wie wir mit Euren Beiträgen umgehen werden, wird gerade auf anderen Ebenen entschieden, denn dabei ist eine Vielzahl von rechtlichen Vorschriften zu beachten.

Solche Lösungen lassen sich nicht „Holterdipolter“ auf Zuruf „unverzüglich und mit sofortiger Wirkung“ erarbeiten, denn wir stehen nicht im Mittelpunkt des momentanen Interesses.

WIR werden uns nicht an Euren Beiträgen bereichern!

Wir arbeiten als unentgeltlicher Vorstand und sind zuversichtlich mit und für Euch eine einvernehmliche und vernünftige Lösung zu finden.

So wie wir hier eine rechtlich belastbare Regelung mitgeteilt bekommen werden wir Euch sofort informieren.

Ein Hinweis zum Umgang mit Mitgliedsbeiträgen erreichte uns aus dem Freiburger Kreis und ist hier (FK-Hinweis zum Umgang mit Mitgliedsbeiträgen)

einzusehen

Deshalb bitten wir Euch um Geduld und bedanken uns bei denen, die dem Verein die Treue halten und ihn weiterhin unterstützen.

Allen Mitgliedern wünschen wir alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen –

25.03.2020 – Euer Thorsten Hanf – Vorsitzender

 

++Absage 160 Jahrfeier 2020 ++

Liebe Mitglieder,

gestern Abend habe ich die Verantwortlichen der Planungsgruppe zur Durchführung unserer Feier auf dem Marktplatz am 22. August 2020, anlässlich unseres 160-jährigen Jubiläums, angerufen.

Unisono waren wir der Auffassung, dass eine Planung, die nun auch Kosten auslösen wird, unter den vorherrschenden Unsicherheiten kaum realisierbar ist.

Die uns vorliegenden Informationen deuten darauf hin, dass die durch Kontaktvermeidung erstrebte Verlangsamung der Ausbreitung des sog. Coronavirus auch zu einer längeren Dauer der Infektionsgefahr führen wird. Veranstaltungen stellen dabei für Teilnehmer und Gäste, man steht ja doch dicht nebeneinander, um die Vorführungen sehen zu können, eine Gefahr dar.

Deshalb ist man meinem Vorschlag gefolgt ,die Planungen ohne Zeitdruck weiterzuführen, nun aber für das Jahr 2021 unter dem Arbeitstitel „160 plus“.

Über die weiteren Schritte werden wir Euch informieren.

Passt auf Euch auf, nutzt die ersten Sonnenstrahlen zum Aufbau weiterer Abwehrkräfte und bleibt gesund…

19.03.2020 – Thorsten Hanf – Vorsitzender

 

++ 17.03.2020-Solidarität der „Berliner Sportfamilie“

LSB-Präsident Thomas Härtel äußert sich zur Corona-Krise

Die Eindämmung des Corona-Virus und die dafür notwendigen Maßnahmen wie die Unterbrechung des Sportbetriebs stellen auch Sportvereine und Sportverbände vor große Herausforderungen. LSB-Präsident Thomas Härtel sagt dazu: „Solidarität ist jetzt das Allerwichtigste. Das schließt die Solidarität mit unseren Sportvereinen ein. Wir appellieren daher an alle Sportlerinnen und Sportler, gerade jetzt zu ihren Vereinen zu stehen und Mitglied zu bleiben oder sogar zu werden, auch wenn der Sportbetrieb derzeit ruhen muss. Es sind meist überschaubare Beiträge im Verhältnis zu dem, was Vereine zum Zusammenhalt und gerade auch für die Gesundheit der Gesellschaft leisten.“

Für den Landessportbund steht die Gesundheit an oberster Stelle. Daher unterstützt er auch die Maßnahmen, den Sportbetrieb weitgehend auszusetzen. Gleichzeitig befindet sich der LSB im engen Austausch mit den Senatsverwaltungen, um Verbände und Vereine so gut wie möglich durch diese Phase zu bringen und ihre Zukunft zu sichern. LSB-Präsident Härtel sagte weiter: „Es ist vollkommen klar, dass wir als größte zivilgesellschaftliche Organisation der Stadt einen entscheidenden Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten.“

 

++ update ++ (17.03.2020-13.30 Uhr)
Absage Delegierten-und Mitgliederversammlung!

Liebe Mitglieder,
laut „Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin“ vom 14.3.2020, dürfen auf unbestimmte Zeit keine Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 50 Teilnehmern stattfinden. Dies gilt ausdrücklich auch für unsere Mitglieder- und Delegiertenversammlung am 25.3.2020, die wir deshalb leider absagen und auf einen späteren Zeitpunkt verschieben müssen. Aus Kostengründen, aber auch weil diese Verordnung allen Mitgliedern bekannt sein dürfte, haben wir auf eine schriftliche Absage verzichtet. Wir dürfen euch diesbezüglich bitten dies kontaktfrei an eure Sportfreunde weiterzugeben.

Bleibt gesund!

Euer Thorsten Hanf – Vorsitzender – 17.03.2020

 

++ update ++ (15.03.2020-12.30 Uhr) Einstellung des gesamten Sportbetriebes!
Sperrung von Bezirkssporthallen und Sportflächen und TSV Vereinsheim

Angesichts der aktuellen Entwicklung und im Sinne der Prävention einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus (COVID-19), hat das Bezirksamt Spandau mit sofortiger Wirkung alle Sporthallen und -plätze geschlossen. Der Vorstand des TSV Spandau 1860 e.V. schließt sich dieser präventiven Maßnahme voll umfänglich an. Der TSV Spandau 1860 stellt mit sofortiger Wirkung den gesamten Trainings – als auch den Spielbetrieb ein – zunächst bis 19.04.2020. Dies betrifft alle uns zur Verfügung stehenden Sporthallen, Räume und ungedeckten Sportanlagen – auch die Schwimmbäder und Bäder für Wassergymnastik sind geschlossen!!

Als Großsportverein mit Vorbildfunktion ist sich der TSV Spandau 1860 seiner großen Verantwortung für seine Mitglieder und Mitarbeiter bewusst. „Die Gesundheit unserer Mitglieder steht an erster Stelle und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die weitere Ausbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen“. Alle Zusammenkünfte, wie Trainings- und Wettkampfbetrieb, Sitzungen und Versammlungen, Trainingslager und Veranstaltungen usw. sind abgesagt. Die Geschäftsstelle und das Vereinsheim mit dem Tanzsportzentrum 1860 bleiben für den Personenverkehr geschlossen.

Die Geschäftsstelle ist nur telefonisch unter 375 950 80 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Wir bitten alle Mitglieder sich über die weiteren Entwicklungen auf unserer Homepage auf dem Laufenden zu halten.

Vorstand – 16.03.2020 (11.00 Uhr)

 

13.03.2020 (13.00 Uhr):
++ Einstellung des gesamten Sportbetriebes! ++
++ Sperrung von Bezirkssporthallen und Sportflächen und TSV Vereinsheim ++

Angesichts der aktuellen Entwicklung und im Sinne der Prävention einer weiteren Ausbreitung des Corona Virus (COVID-19), hat das Bezirksamt Spandau mit sofortiger Wirkung alle Sporthallen und -plätze geschlossen. Der Vorstand des TSV Spandau 1860 e.V. schließt sich dieser präventiven Maßnahme voll umfänglich an. Der TSV Spandau 1860 stellt mit sofortiger Wirkung den gesamten Trainings – als auch den Spielbetrieb ein – zunächst bis 03.04.2020.

Dies betrifft alle uns zur Verfügung stehenden Sporthallen, Räume und ungedeckten Sportanlagen-auch die Schwimmbäder und Bäder für Wassergymnastik sind geschlossen!!

Als Großsportverein mit Vorbildfunktion ist sich der TSV Spandau 1860 seiner großen Verantwortung für seine Mitglieder und Mitarbeiter bewusst. „Die Gesundheit unserer Mitglieder steht an erster Stelle und wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die weitere Ausbreitung des Virus bestmöglich einzudämmen“.

Alle Zusammenkünfte, wie Trainings- und Wettkampfbetrieb, Sitzungen und Versammlungen, Trainingslager und Veranstaltungen usw. sind abgesagt. Die Geschäftsstelle und das Vereinsheim mit dem Tanzsportzentrum 1860 bleiben für den Personenverkehr geschlossen. Die Geschäftsstelle ist nur telefonisch unter 375 950 80 und per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen. Wir bitten alle Mitglieder sich über die weiteren Entwicklungen auf unserer Homepage auf dem Laufenden zu halten.

Vorstand - 13.03.2020(13.00 Uhr)

 

++ Information und Empfehlung zum Umgang mit dem Corona Virus ++
12.03.2020(15.00 Uhr)
Die Corona- Krise spitzt sich zu und hat auch den TSV Spandau 1860 erreicht. Die ersten Sportstätten sind von Amtswegen geschlossen. Daher möchte der Vorstand des TSV Spandau 1860 allen TSV Mitgliedern Erklärungen und Hinweise abgeben:

  1. Wir folgen den jeweils aktuellen Hinweisen des Landessportbundes Berlin, www.lsb-berlin.net   und dem Gesundheitsamt Spandau.
  2. Gemäß der Empfehlung des Gesundheitsamtes Spandau haben wir mit sofortiger Wirkung den Winterspielplatz eingestellt.
  3. Beim Robert Koch Institut (RKI) kann sich jeder kompetent informieren. Dort werden stündlich die Allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen aktualisiert. www.rki.de  
  4. Der Vorstand bittet alle Mitglieder des TSV Spandau 1860 sorgsam mit ihrer Gesundheit umzugehen und selbst entsprechende Hygienestandards einzuhalten.
  5. Mitglieder, die zu den vom Senat benannten Risikogruppen gehören, sollten ebenfalls auf eine Trainingsteilnahme verzichten.
  6. Unseren Verantwortlichen in den Fachbereichen wird empfohlen, den aktuellen Informationen auf der Homepage des LSB Berlin, www.lsb-berlin.net zu folgen.
  7. Auf allen unseren genutzten Sportanlagen achten bitte alle Verantwortlichen auf eine besonders gründliche Einhaltung der Hygienestandards.
  8. Wir bitten alle Mitglieder um eine angemessene Vorsicht und Achtsamkeit untereinander und um einen sachlichen Umgang mit den bekannten Risiken.

Berlin, den 12.03.2020

TSV Spandau 1860 - Der Vorstand

 

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